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Narodowe Muzeum Morskie w Gdańsku

Aktuelle Sprache:

Niemiecki
Museumskomplex auf der Insel Ołowianka

Die Geschichte des Museums

Die Anfänge des Nationalen Maritimen Museums sind auf das Jahr 1958 datiert, in dem der Freundschaftskreis des Museums gegründet wurde. Auf die Initiative des späteren Museumsdirektors, Dr. habil. Przemysław Smolarek, wurde im Artushof die Ausstellung unter dem Titel: "Vom Ruder bis zum Atomantrieb" eröffnet.

Bereits zwei Jahre nach diesem Ereignis, am 1. Oktober 1960 war es möglich, eine autonome Abteilung unter der Bezeichnung: "Die Schifffahrtsabteilung" im Pommernmuseum zu gründen.

Ab 1. Januar 1962 wurde daraus eine selbständige Institution, die ihren ständigen Sitz im Krantor fand. Am 1. Oktober 1972 verlieh der damalige Kultusminister dieser den Status einer nationalen Kulturinstitution und gab ihr eine offizielle Bezeichnung: Das Polnische Schifffahrtsmuseum (CMM). Bis heute ist das Ministerium für Kultur die Aufsichtsstelle, die auch für das Budget zuständig ist.

Das Museum wurde aus dem Nichts erbaut, buchstäblich aus dem "Boden gestampft". In der Vision der Gründer sollte ein Hafen-Museumskomplex entstehen, welches mehrere Objekte beinhalten sollte, wie das Krantor, die Speicher auf der Ołowianka-Insel und die Kaie und Schiffe, die harmonisch in das Herz des alten Danziger Hafens eingebunden sind.

Vor 45 Jahren schreckte die Ołowianka-Insel mit ihren Ruinen noch die Besucher ab. Nur das Krantor "Żuraw" war bereits nach dem Krieg aufgebaut. Dort brachte man den Hauptsitz des Museums unter. Die Erweiterung des Museums wurde durch Übernahme weiterer Objekte realisiert. In Juni 1963 entstand die erste Außenstelle des Museums: Das Museum der Geschichte der Leuchttürme in Rozewie (dt. Rixhöft), ab 1964 in Obhut des Freudenkreises des Museums, und bald folgten die Nächsten: das Fischfangmuseum in Hel (dt. Hela) im Jahr 1972, das heutige Kolonialwaren Geschäft im Jahr 1977, adaptiert aus einem ehemaligen Kesselhaus und im Jahr 1984 das Weichselmuseum in Tczew (dt. Dirschau). Im gleichen Jahr folgte die Übernahme des Rahseglers "Dar Pomorza" ("Pommerngabe"), eines der schönsten Segelschiffe der Welt.

Im Jahre 1989 wurden die Ausstellungsräume in den Speichern "Panna", "Miedź" und "Oliwski" auf der Insel Ołowianka für Besucher eröffnet. Nachdem zwei weitere Speicher angebaut wurden, "Mała" und "Duża Dąbrowa", befindet sich hier seit dem Jahr 2000 auch der Hauptsitz des Nationalen Maritimen Museums.

Im Sommer 1989 hat das Schiff s.s. "Sołdek" an der Insel Ołowianka festgemacht. Der erste polnische Frachter, der nach dem II. Weltkrieg gebaut wurde, ist heute ein Museumsschiff und kann besichtigt werden.

Im April 2012, nach dreijähriger Bauzeit, wurde anstelle des ehemaligen Kolonialwarenlagers die neuste und modernste Abteilung des Museums, das Zentrum für Maritime Kultur, eröffnet.

Im Dezember 2013 erhielt das Museum aufgrund einer Entscheidung des Ministers für Kultur- und Nationalerbe den neuen Namen: Nationales Maritimes Museum in Gdańsk.

Dr. habil. Przemysław Smolarek war der erste Museumsdirektor. Er war gleichzeitig Gründer, Ideengeber und Visionär, und übte seine Funktion von 1960 bis zu seinem Tod im Jahre 1991 aus. Sein Nachfolger wurde Dr. habil. Andrzej Zbierski. Er bekleidete diese Funktion bis zur Seiner Pensionierung im Jahr 2001. Der aktuelle Direktor, Dr. Ing. Jerzy Litwin hat seine Position durch ein Auswahlverfahren erworben.

Die Besichtigung des Musealkomplexes in Gdansk, das sich an beiden Ufern der Mottlau erstreckt, wird durch die vom Krantor auslaufende Fähre "Motława" (dt. Mottlau) unterstützt.

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